Verdacht von Coronavirusmutation im Landkreis Tirschenreuth

Im Landkreis Tirschenreuth gibt es 40 Verdachtsfälle auf eine Coronavirus-Mutation. Um welche Variante es sich handelt, ist noch nicht bekannt – genauere Ergebnisse können noch bis zu 14 Tage dauern. Das teilte Tirschenreuths Landrat Roland Grillmeier mit. Da eine Mutation wohl leichter übertragbar ist, gelten für positiv Getestete strengere Quarantäneregeln. Außerdem gibt es in Firmen mit Verdachtsfällen Reihentestungen. Grenzpendler werden jetzt mindestens dreimal wöchentlich getestet. Alle Schulen bleiben weiterhin im Distanzunterricht. Das Landratsamt befindet sich derzeit in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt, der Regierung der Oberpfalz, dem Bayer. Gesundheitsministerium und dem Landesamt für Gesundheit, welche weitergehende Maßnahmen aufgrund der aktuellen Situation zu treffen sind. Die 7-Tages-Inzidenz liegt in Tirschenreuth bei über 300.