Unterstützung gegen Hastor-Übernahme

Fast 2.000 Beschäftigte des Amberger Autozulieferers Grammer hatten am Montag gegen die Übernahmepläne der Investorenfamilie Hastor protestiert. Sie befürchten einen Arbeitsplatzabbau.

Jetzt kann das Unternehmen vorläufig aufatmen. Denn das Landgericht Nürnberg-Fürth hat die Vollstreckung einer einstweiligen Verfügung gegen die Grammer AG eingestellt. Das bedeutet, dass der chinesische Grammer-Partner „Ningbo Jifeng“ jetzt Aktienanteile aufstocken und damit die Grammer-Führung stützen kann.

Die Familie Hastor hält inzwischen 20 bis 30 Prozent der Grammer-Aktien, will den Vorstandschef ablösen und die Kontrolle im Aufsichtsrat übernehmen.