Spontaner Schulstreik in Regensburg

Am Freitag haben über 500 Schüler am Regensburger Werner-von-Siemens-Gymnasium eine Stunde lang ihre Stifte zur Seite gelegt. Denn sie streikten gegen Abschiebungen in sogenannte sichere Herkunftsländer. Die Aktion reihte sich in den spontanen „Schulstreik gegen Abschiebungen! #allebleiben“ ein. Den hat das bundesweite Bündnis „Lernfabriken meutern“ ausgerufen.

Anlass war eine Abschiebung am Mittwoch an der Berufsschule 11 in Nürnberg. Die Regensburger Schüler forderten ein komplettes Aussetzen der Abschiebungen nach Afghanistan und andere angeblich sichere Staaten. Schulleiter Dr. Berthold Freytag würdigte das Engagement seiner Schüler, indem er ihnen den spontanen Streik nachträglich genehmigte.