Reizgas im Festzelt: Angeklagter streitet Tat ab

Nach der Reizgas-Attacke in einem Festzelt mit 45 Verletzten in Naila im Landkreis Hof hat der Tatverdächtige am Donnerstag am ersten Prozesstag die Vorwürfe abgestritten.

Der Angeklagte habe beteuert, dass er das Pfefferspray nicht versprüht hat, sagte ein Sprecher des Landgerichts Hof. So hat der Angeklagte eigenen Ausführungen zufolge zwar am Nachmittag ein solches Spray bei sich geführt, dieses aber im Laufe des Abends verloren.

Der 30 Jahre alte Arbeitslose muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung in 45 Fällen verantworten. Im Falle einer Verurteilung droht dem Oberfranken eine Strafe von mindestens sechs Monaten und maximal zehn Jahren. Der Prozess wird am 12. März fortgesetzt.