Regensburger Seeretter mit zwei Booten unterwegs

Die private Seenotrettungs-Organisation Sea-Eye aus Regensburg ist seit heute mit zwei Schiffen auf Rettungsfahrt im Mittelmeer. Die Seefuchs stach mit zehn Mann Besatzung von Malta aus in See.

Der rund 60 Jahre alte Fischkutter der DDR-Fischfangflotte war erst im April von der Organisation erworben und von Stralsund ins Mittelmeer überführt worden. Auf der 14-tägigen Fahrt vor der libyschen Küste macht die Crew sich auf die Suche nach Schiffbrüchigen und Ertrinkenden.

An Bord sind rund 700 Schwimmwesten und Rettungsinseln für rund 500 Menschen. Das Schwesterschiff „Sea-Eye“ hat bereits rund 8.400 Menschen vor dem Ertrinken bewahrt.