Kümmersbruck: Bürger stimmen gegen Westumgehung

Seit gut 25 Jahren wird diskutiert – Jetzt ist eine Entscheidung da. Am Wahlsonntag haben die Bürger der Gemeinde Kümmersbruck entschieden, dass es keine Westumgehung geben wird.

53,5 % der Wähler haben dagegen gestimmt, heißt in Stimmen: 3.341 zu 2.904. Die Wahlbeteiligung beim Bürgerentscheid lag bei 80 %.

Die Ortsdurchfahrt von Lengenfeld/Haselmühl/Kümmersbruck ist eine der am stärksten befahrenen Staatsstraßen Bayerns. Auf dem Abschnitt fahren laut Analyse in 24 Stunden 17.400 Kraftfahrzeuge. Geplant ist deshalb eine fast 6 Kilometer lange Ortsumgehung. Das wäre eine Entlastung von fast 6.000 Fahrzeugen täglich.

Problem ist, dass für die Baumaßnahmen viel Platz gebraucht wird – Das und die Naturzerstörung beklagen die Gegner der Umgehung. Außerdem auch die hohen Kosten – von den geplanten 30 Millionen Euro müsste die Gemeinde 6 Millionen tragen. Auf der anderen Seite wollen die Anwohner aber endlich vom extremen Lärm und den Abgasen erlöst werden.