Kreuze in Behörden – Widerstand aus Regensburg

Ab 1. Juni soll in jeder staatlichen Behörde in Bayern ein Kreuz im Eingangsbereich hängen. Das hat  der Ministerrat am Dienstag beschlossen.

Das Symbol sei ein sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung in Bayern. Die Verpflichtung gilt für alle Behörden des Freistaats Bayern ab dem 1. Juni 2018. Für Kommunen, Landkreise und Bezirke ist das Aufhängen des Kreuzes weiter freiwillig.

Widerstand gegen den Beschluss regt sich dagegen in Regensburg. Die Studenten der Uni wollen sich gegen die Anordnung wehren. Für sie ist der Campus eine Kultur der Diversität. Der Widerstand soll sich auf vielfältige Weise äußern, bis hin zum zivilen Ungehorsam, so Studentensprecher Tarek Carls.