Fuchs in der Bärenfalle

Im südlichen Außenstadtbereich von Amberg wurden am Montagmorgen, zwei junge Männer auf einen Fuchs aufmerksam, der in eine sogenannte „Bärenfalle“ geraten ist und vor Schmerzen „heulte“.

Die verständigten Beamten stellten vor Ort fest, dass dem Fuchs durch eine verbotene Bärenfalle der Knochen des Vorderlaufs durchtrennt wurde und er nur noch durch das Fell von der Falle festgehalten wurde. Der Fuchs musste vor Ort von seinem Leid erlöst werden. Die Tellerfalle wurde sichergestellt. Wer letztendlich die Falle dort platziert hat, werden die laufenden Ermittlungen wegen Jagdwilderei und einem Verstoß nach dem Tierschutzgesetz ergeben.

In diesen Fällen können Bußgelder bis zu 25.000 Euro oder in besonders schweren Fällen eine Freiheitsstrafe verhängt werden. Zudem war die Falle direkt am Rand zum Wohngebiet aufgestellt, was auch für Spaziergänger äußerst gefährlich wäre.