Fentanyl-Prozess: Frau legt umfangreiches Geständnis ab

Im Fentanyl-Prozess vor dem Landgericht Weiden hat die Angeklagte – eine 56-Jährige aus Weiden – gestern ein umfassendes Geständnis abgelegt. Im Gegenzug wird der Strafrahmen eingegrenzt.

Die Frau erwartet nun eine Freiheitsstrafe zwischen fünfeinhalb und sechseinhalb Jahren. Laut Staatsanwaltschaft hat die Frau über einen Zeitraum von vier Jahren von 24 Ärzten im Raum Weiden Rezepte für Fentanyl-Pflaster verordnet bekommen.

Etwa dreiviertel der 183 Pflaster gab sie an ihren an Krebs erkrankten Sohn weiter. Der Rest landete bei verschiedenen Abnehmern im Raum Weiden. Der Wirkstoff Fentanyl wird bei starken bis sehr starken Schmerzen eingesetzt. Das Urteil soll am 13. April gesprochen werden.