© Foto: Dieter Bleisteiner, Ramasuri

Die gruseligsten Orte in der Oberpfalz

Das Unheimliche fasziniert uns – viele Menschen gruseln sich gerne. Und da hat die Oberpfalz einiges zu bieten.

Die gruseligste Zeit des Jahres ist nicht 7.00 Uhr jeden Morgen im Bad vor dem Spiegel. Die gruseligste Zeit des Jahres ist wohl die rund um den 31. Oktober. Halloween. Heuer findet das Fest, das ursprünglich aus den USA zu uns herübergeschwappt ist, überwiegend in den eigenen vier Wänden statt. Von Tür zu Tür ziehen, „Süßes oder Saures“, fällt in diesem Jahr aus. Wir wollen aber natürlich nicht aufs Gruseln verzichten. Hier die gruseligsten Orte der Oberpfalz, coronakonforme Gänsehaut garantiert.

  1. Der Dockerdimpfl in der Heusterz bei Tirschenreuth. Wenn Sie sich mal richtig gruseln wollen: dort traut sich nachts normal keiner hin. Der Dockerdimpfl ist ein Tümpel, an dem es spuken soll. Nachts sollen dort die toten Seelen herumgeistern.
  2. Die Geisterburg Stockenfels bei Nittenau. Es gibt eine Sage zur Burg Stockenfels. Angeblich büßen dort jede Nacht die Seelen der Schwerverbrecher ihre Sünden. Jede Nacht. Was die Schwerverbrecher angestellt haben? Sie haben Wasser ins Bier geschüttet. Wasser im Bier!!! Das ist wirklich eine Straftat. Und ziemlich gruselig.
  3. Burg Falkenberg im Landkreis Tirschenreuth. Dort können Sie angeblich heute noch die wimmernde Geisterstimme des ehemaligen Burgherren hören.
  4. Burgruine Wolfstein in Neumarkt. Bei Vollmond sollten Sie nicht auf die Burg gehen. Angeblich spukt dort der Geist einer ruhelosen weißen Frau umher. Angeblich können Sie die Frau dort weinen hören. Übrigens: am 31. Oktober ist Vollmond.
  5. Beinhaus von Chammünster (Stadtteil von Cham). In den Gewölben der ehemaligen St.-Katharinen-Kapelle liegen unzählige Knochen und über 5.000 menschliche Schädel aus dem Mittelalter. Zu Allerseelen und bei Vollmond sollen Sie dort geisterhafte Lichterscheinungen sehen und unheimliche Geräusche hören können. Übrigens: am 31. Oktober ist Vollmond.
  6. Hollwerwiese auf dem Mariahilfberg in Amberg. Ein Raubritter soll dort damals sein Unwesen getrieben haben. Daraufhin soll ein Gewitter die Burg und alle Bewohner fortgespült haben. Die Hollerwiese soll deshalb hohl klingen, wenn Sie dort zum Beispiel einen Stein fallen lassen. Angeblich finden sich unter der Wiese noch Überreste des verfluchten Baus. Außerdem soll dort der Geist eines verfluchten Mädchens umgehen, das an einem Sonntag den Gottesdienst verschlafen hat.

In diesem Sinne: Happy Gruuuuuusel!