© Bild: Daniel Sommer | Ramasuri

Die Dult ist Kult – Frühschoppen auf der Herbstdult

Normalerweise lädt Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer seine Gäste ins Ramasuri Studio ein und kredenzt ihnen ein tolles Frühstück. Aber ab und zu lässt er sich auch gerne verwöhnen und so wurde dieses Mal auf der Regensburger Herbstdult zusammen mit den Festwirten Alfred Glöckl und Michael Hahn sowie Hans Christian Wagner (Sprecher der Werbegemeinschaft Regensburger Dulten) gefrühstückt. Und die drei hatten vieles von der Herbsdult zu berichten.
Die Historie reicht bis ins zehnte Jahrhundert zurück, kein Wunder also, dass der Spruch „Die Dult ist Kult“ perfekt passt. Doch die Dult ist nicht nur ein kultiges Volksfest, sondern sie besteht aus einer Warendult und einer Vergnügungsdult. Über 100 Händler, Aussteller und Schausteller tragen dazu bei, dass die Regensburger Herbsdult so beliebt ist. „Seit 5 Jahren kommen auch immer mehr Leute in Tracht und zeigen so, dass sie stolz auf die bayrische Tradition sind. Und das können sie auch, denn die bayerische Festzeltkultur ist etwas ganz Besonderes.“ Etwas ganz Besonderes ist auch das Cabrio Dach im Hahnzelt, dass laut Festwirt Michael Hahn „sehr gut ankommt“. Beide Zelte waren in der Auftaktwoche sehr gut gefüllt, „die Leute wollen feiern, singen und es feiern wirklich jung und alt miteinander“, so Glöckl, der als absoluter Lederhosen-Fan 15-18 Stück der bayrischen Trachtenhose besitzt. „Sogar auf Hawaii war sie dabei“, lacht der sympathische Festwirt.
Die Herbsdult, die auch mehr als Familiendult gilt, bietet dabei einiges für die Kleinen. Von Kinderschminken bis hin zum Zaubererauftritt, für beste Unterhaltung ist gesorgt. Aber auch die Erwachsenen können was erleben, z.B. „im schnellsten Fahrgeschäft Europas `Techno Power´ oder in der brandneuen Geisterbahn“, ergänzt H.C. Wagner, der selbst wenig Bier trinkt, dafür laut eigener Aussage aber 100 Sorten Spezi auseinander halten kann. „Aber das Bier in Regensburg ist hervorragend, die Besucher loben es immer wieder“, schmunzelt Wagner. Für die Festwirte ist das ganze Jahr Dultzeit, denn „nach der Dult ist vor der Dult“ – Musikverträge schließen und einfach alles organisieren.
Dass man als Festwirt „so manches Stückl erlebt“ ist klar, aber man schweigt und genießt. Die Dult ist halt einfach Kult und da gehört sich ein wenig positive Verrücktheit dazu, sowohl bei den Besuchern als auch bei den Festwirten. Mehr Infos zur Regensburger Herbstdult, zum Mädelsabend und zu sonstigen Attraktionen gibt es unter www.r-dult.de aber auch auf Facebook und Instagram. Bis zum 08. September können sie dem großen Spektakel auch beiwohnen – „die Dult ist Kult“.