Cham: Wieder Greifvögel vergiftet

Im April sind in einem kleinen Gebiet südlich von Cham sechs tote Greifvögel gefunden worden. Diese Zahl hat sich mittlerweile auf acht erhöht.

Die geschützten Mäusebussarde und gefährdeten Rotmilane starben keinen natürlichen Tod, sondern wurden illegal getötet. Untersuchungen ergaben: Zwei der Tiere kamen durch Schussverletzungen zu Tode, drei weitere durch Gift. Bei den restlichen drei konnte die Todesursache nicht mehr eindeutig festgestellt werden.

Das nachgewiesene Gift wirkt bereits bei Hautkontakt, ist auch in geringen Dosen hochtoxisch und führt zu Krämpfen. Der Landesbund für Vogelschutz in Cham hat mittlerweile 1.000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung des Täters führen. Hinweise zu den illegalen Tiertötungen nimmt die Polizei in Cham entgegen.