Blue Devils Weiden besiegen Selber Wölfe

Was für ein Abend für die Weidener Fans unter den 1920 Zuschauern in der Hans-Schröpf-Arena. Im Derby gegen die Selber Wölfe gelang ein spektakulärer 9-3 Erfolg.

Es ging erstmal ziemlich ruhig zu im ersten Drittel. Beide Mannschaften versuchten aus einer sicheren Abwehr heraus ihre Vorstöße zu fahren und deswegen kamen kaum Torchancen zu Stande. Das änderte sich jedoch in der 12. Spielminute, als Tomas Rubes vor dem Tor gefoult wurde, die Scheibe dennoch vors Selber Tor bringen konnte und Martin Heinisch einnetzte. Der Stadionsprecher hatte noch nicht den Torschützen verkündet, schlug es erneut im Tor der Oberfranken ein. Michael Kirchberger brachte irgendwie die Scheibe zum 2-0 ins Netz. So ging es dann in die erste Drittelpause.

Was dann im zweiten Drittel passierte, war für die Zuschauer kaum zu glauben. 65 Sekunden nach Wiederanpfiff stand es 3-0 für die Blue Devils. Matt Abercrombie hatte getroffen. Als dann Mirko Schreyer für die Weidener auf der Strafbank saß, dachte sich Tomas Rubes, machen wir einfach ein Tor in Unterzahl. Er schnappte sich die Scheibe, fuhr alleine auf Torwart Deske zu und ließ diesen keine Chance. Und weiter ging das muntere Scheibenschießen. Das 5-0 erzielte Marcel Waldowsky in der 32. Minute, das 6-0 Marco Pronnath und das 7-0 Philipp Siller in der 34. Minute. Den Treffer zum 7-1 durch Dennis Schiener beantworteten die Blue Devils durch einen Penalty von Matt Abercrombie zum 8-1. So ging es zum zweiten Mal in die Kabine.

Im letzten Drittel schonten die Weidener dann erstmal ihre Kräfte und ließen die Wölfe gewähren. Diese kamen auch zu einigen Chancen, aber Torwart Johannes Wiedemann hatte einen sehr guten Tag und ließ wenig zu. Eine Strafzeit für die Selber, in einer sehr fairen Partie, nutzte wiederum Marcel Waldowsky zum 9-1. Carl Zimmermann und Landon Gare trafen dann noch für die Selber Wölfe zum Endstand von 9-3 für die Blue Devils Weiden. Noch lange nach Spielschluss feierten die Spieler mit ihren Fans einen Wahnsinns Abend in der Hans-Schröpf-Arena. (Jürgen Masching)