Bischof Voderholzer wäscht 14 Frauen und Männern die Füße

Es ist sein letzter Abend in der Gemeinschaft mit seinen Jüngern. Jesus weiß, dass er bald zum Vater gehen wird, seine Stunde ist gekommen. Da erhebt er sich vom Abendmahlstisch, nimmt ein Behältnis mit Wasser und wäscht den Jüngern die Füße: „Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe“ (Joh 13,14f). An diese Handlung Jesu erinnert die Kirche in der Heiligen Messe am Abend des Gründonnerstags.

Auch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer hat gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Caritasverbandes und der Katholischen Jugendfürsorge Domkapitular Msgr. Dr. Roland Batz und dem Caritasdirektor Diakon Michael Weißmann im Regensburger Dom St. Peter vierzehn Frauen und Männern die Füße gewaschen. Mit Blick auf das Nachsynodale Apostolische Schreiben „Amoris Laetitia“ von Papst Franziskus waren es in diesem Jahr Ehejubilare sowie engagierte Mitarbeiter der kirchlichen Ehe- und Familienberatung. Bischof Voderholzer dankte ihnen für ihre Bereitschaft, sich die Füße waschen zu lassen und damit ein Zeichen zu setzen. Reinheit vor Gott sei ein Geschenk, das sich der Mensch nicht selbst geben kann. Ebenso ist die Fußwaschung ein Geschenk. Beschenkte können diese erhaltene Gabe weitergeben, beispielsweise in Form von ehelicher Liebe oder durch Rat für Menschen, die Hilfe suchen.

Folgenden Personen hat Bischof Voderholzer in diesem Jahr die Füße gewaschen:

Ehejubilare: Ines und Christoph Häusler (25 Jahre verheiratet, Regensburg, St. Wolfgang), Irmgard und Thomas Meier (30 Jahre verheiratet, Schnaittenbach, St. Vitus), Annemarie